Herstellungsprozess von Schnellarbeitsstahl
Die Wärmebehandlung von Schnellarbeitsstahl ist relativ komplex und umfasst eine Reihe von Prozessen, wie z. B. Abschrecken und Anlassen. Aufgrund der schlechten Wärmeleitfähigkeit erfolgt das Abschrecken üblicherweise in zwei Schritten. Zuerst wird auf 800–850 °C vorgewärmt (um große thermische Spannungen zu vermeiden), dann schnell auf eine Abschrecktemperatur von 1190–1290 °C erhitzt (die tatsächliche Temperatur ist je nach Stahlsorte unterschiedlich) und anschließend mit Öl, Luft oder einem aufblasbaren Körper gekühlt. In allen Fabriken werden Salzöfen zum Heizen verwendet, mittlerweile sind auch Vakuumöfen weit verbreitet. Nach dem Abschrecken verbleibt etwas (etwa 30 %) Restaustenit in der inneren Struktur, der nicht in Martensit umgewandelt wurde, was die Leistung des Schnellarbeitsstahls beeinträchtigt. Um den Restaustenit umzuwandeln und die Härte und Verschleißfestigkeit weiter zu verbessern, wird das Anlassen üblicherweise zwei- bis dreimal bei einer Anlasstemperatur von 560 °C und einer Wärmekonservierung von jeweils einer Stunde durchgeführt.
Die Herstellung erfolgt üblicherweise in Elektroöfen. Pulvermetallurgie wurde zur Herstellung von Schnellarbeitsstahl eingesetzt, wodurch die Carbide in extrem feinen Partikeln gleichmäßig auf der Matrix verteilt werden und so die Lebensdauer verbessert wird. Er wird hauptsächlich zur Herstellung verschiedener Schneidwerkzeuge verwendet, wie z. B. Drehwerkzeuge, Bohrer, Wälzfräser, Maschinensägeblätter und anspruchsvolle Formen usw.

Schnellarbeitsstahl ist eine komplexe Stahlsorte mit einem Kohlenstoffgehalt zwischen 0,70 und 1,65 %. Er enthält eine große Menge an Legierungselementen, deren Gesamtgehalt 10 bis 25 % erreichen kann.
Nach den verschiedenen enthaltenen Legierungselementen kann man es unterteilen in:
①Schnellarbeitsstahl auf Wolframbasis (mit 9 bis 18 % Wolfram);
2. Wolfram-Molybdän-Schnellarbeitsstahl (enthält 5 bis 12 % Wolfram und 2 bis 6 % Molybdän);
3. Schnellarbeitsstahl mit hohem Molybdängehalt (enthält 0 bis 2 % Wolfram und 5 bis 10 % Molybdän);
④Vanadium-Schnellarbeitsstahl wird je nach Vanadiumgehalt in Schnellarbeitsstahl mit allgemeinem Vanadiumgehalt (mit 1 bis 2 % Vanadium) und hohem Vanadiumgehalt (mit 2,5 bis 5 % Vanadium) unterteilt.
⑤Kobalt-Schnellarbeitsstahl (enthält 5 bis 10 % Kobalt).
Bei Unklarheiten können Sie sich jederzeit an die Vertriebsmitarbeiter von Tezhong Materials wenden und eine Beratung erhalten.


















